1. Tennisclub Pforzheim e. V.1. TC Pforzheim

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Altes Clubhaus zur Weihnachtszeit
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Clubhaus des 1. Tennis Club Pforzheim  um 1920
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Geschichte

Wer auch immer ins Pforzheimer Nagoldtal auf die Platzanlage des 1. TC Pforzheim kommt, verfällt ins Schwärmen ob der objektiven Schönheit der die Tennisplätze umschmeichelnden Natur. So etwas findet sich selten. Aber nicht nur das Ambiente, auch der Sport hatte von jeher seinen Stellenwert, wenngleich in früheren Tagen das Gesellschaftliche für etliche Mitglieder oberste Priorität hatte. Bereits in den 20-er und 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts war am Davosweg wirklich der Bär los. So wimmelte es in der badischen Rangliste geradezu von Cracks des 1. TCP. Carlos Wetzel und Julius Walch sind Namen, die noch heute bei bejahrten Insidern ihren Wohlklang haben. Die allseits anerkannte Bedeutung dieses Clubs fand damals seinen Niederschlag, dass H. O. Simon, der verdienstvolle Vorsitzende der Zeit zwischen den Weltkriegen, in mehreren Ausschüssen des DTB mitwirkte. Simon beeinflusste die Entwicklung des DTB wesentlich.

Der bereits erwähnte Julius "Lulu" Walch war schon 1932 Deutscher Studentenmeister im Doppel. Internationale Turniere am Davosweg waren damals in der Szene hochgeschätzte Events. Hierzu 1925 die renommierte "Frankfurter Zeitung" (Vorläuferin der "FAZ"): "Manch großes internationales Turnier im Reich könnte sich an Organisation und Abwicklung ein Beispiel am 1. TC Pforzheim nehmen." Größen jener Tage waren Gäste an der Nagold. Hopman und Crawford (Australien), von Cramm und viele mehr schwangen also bereits auf diesen Courts ihre Rackets. Leider hat auch die sogenannte Gleichschaltung der Nazis auch beim 1. TCP eine tiefe Zäsur bedeutet: Viele internationale Cracks weigerten sich ganz einfach, in diesem Klima des miefigen Nationalismus des "Tausendjährigen Reiches" nochmals an den Start zu geehen. Und der verdienstvolle TCP-Vorsitzende Simon wurde des Amtes enthoben, da er nicht der wahngeschütttelten damals herrschenden "Herrennrasse" zugeordnet werden konnte.

Nach Kriegsbeginn verwaiste die Annlage zusehends, denn nur noch Jugendliche fanden Zeit ,Tennis zu spielen. Viele Mitglieder waren "im Feinde", manche starben den "süßen Tod fürs Vaterland".

Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs fiel die Goldstadt einem fürchterlichen Fliegerangriff zum Opfer, der viele Teile in Schutt und Asche legte. Nahezu 18.000 Bürger fanden ein jämmerliches Ende. Klar, dass auch die Tennisspieler des 1.TCP andere Sorgen quälten, als den Schläger zu schwingen. 1946 fand die erste Generalversammlung der Nachkriegszeit statt, die einen neuen Vorstand hervorbrachte.

Bald ging es auch sportlich wieder bergauf. Schaukämpfe mit von Cramm, Pöttinger, Feldbausch und Scholl fanden statt. 1954 errang Peter Häcker die Badische Jugendmeisterschaft. In den Folgejahren bewährten sich die Teams des Vereins auf mannigfache Art und Weise, unter anderem auch in einigen errungenen Mannschaftsmeisterschaften. Das vergangene Jahrzehnt war überwiegend von den schlagkräftigen Senioren-Teams geprägt, die in Serie Teilnehmer der Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft waren.
(R.S.)
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